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NiSi Brand Ambassador Frank Leinz

Frank Leinz
Frank Leinz (*1971) lebt und arbeitet als Grafik-Designer und Fotograf in seiner Heimatstadt Koblenz. Getragen von seiner Philosphie „Alles was man in seinem Leben macht, kann man auch schön machen“ hat er sich ein erfolgreiches Portfolio erarbeitet. Viele seiner eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen wurden in Magazinen und Büchern ver öffentlicht.

Frank Leinz

Wie sind Sie zur Fotografie mit Filtern gekommen?

Begonnen habe ich mit Fotografie in meinen Urlauben mit Travel-, Street und Tierfotografie und bin irgendwann bei der Landschaftsfotografie hängen geblieben. Wenn man mit dieser Art der Fotografie beginnt, realisiert man recht schnell, dass man eigentlich nur 2 Möglichkeiten hat, um dem Kontrastumfang der meisten Motive Herr zu werden. Entweder man macht mehrere Belichtungen (Tiefen, Mitteltöne und Lichter jeweils extra) und rechnet diese später zusammen oder man benutzt Verlaufsfilter um die Kontraste direkt beim fotografieren auszugleichen.

Sie machen wirklich tolle Fotos! Wie und wo haben Sie den Umgang mit Pol-u. Graufiltern gelernt?

Vielen lieben Dank! Den Umgang lernte ich neben der Theorie vor allem in der Praxis! Meistens auf Fototouren oder Foto-Urlauben mit 2 guten Freunden, die ebenfalls fotografieren. Man probiert über die Jahre diverses Equipment aus und hat irgendwann „Seine“ Grundausrüstung zusammen. Natürlich wechseln immer mal wieder Teile der Ausrüstung und das betraf auch die von mir verwendeten Pol- und Graufilter.

Bei welchen Motiven und Situationen setzen Sie normalerweise Filter ein?

Ich fotografiere am liebsten am Meer. Ebenfalls liebe ich generell Sonnenauf- und Untergänge, ob im Gebirge, an einem See oder in offener Landschaft ist eigentlich egal. Fast jede Landschaft hat ihren Reiz. Dies sind oft auch die Situationen, in denen ich Filter verwende, da meistens der Himmel im Zusammenspiel mit der Sonne abgedunkelt bzw. ausgeglichen werden muss.

Warum nutzen Sie gerade NISI-Filter?

Ich habe über die Jahre die Filter einiger Hersteller ausprobiert. Ich spielte irgendwann mit dem Gedanken, auf ein richtig Professionelles System umzusteigen und hatte da auch schon von NiSi Filtern gehört. Als ich bei einem Freund dann einmal Ergebnisse von NiSi auf seinem Display sah, wusste ich, dass ich genau dieses Filtersystem auch nutzen möchte. Gemacht, getan. Seit dem verwende ich ausschließlich NiSi-Filter.

Mit welchem Kamerasystem und welchen Objektiven fotografieren Sie?

Ich arbeite mit Canon (zur Zeit mit der 5D Mark III) und gewöhnlich mit 4 Hauptobjektiven. Als Allround-Objektiv für Landschaften verwende ich das Canon EF 16-35mm f/4L IS USM. Für extreme Weitwinkel-Aufnahmen und Nachtfotografie nutze ich das Samyang 14mm f/2.8. Details/Tele und Ähnliches fotografiere ich mit dem Canon EF 70-200mm f/4L USM Für Macro/Tierfotografie nutze ich das Sigma 150mm f/2.8 APO Makro DG OS HSM

Welche NISI-Produkte haben Sie normalerweise dabei, wenn Sie „on tour“ sind?

Ich schildere mal den aktuellen Stand, da es immer mehr wird...

Beim 100er System
- NiSi Halter V5 Pro (Kit) mit integriertem Polfilter
- ND16 (1.2), 4 Stops / ND64 (1.8), 6 Stops / (beide 100 x 100 mm)
- GND8 Hard (0.9) / GND8 Soft (0.9) / GND8 Reverse (0.9) / (alle 100 x 150 mm)
- NiSi Horizon Filter (100 x 150 mm)

Beim 150er System
- NiSi Halter für Samyang 14mm f/2.8
- ND8 (0.9), 3 Stops (150 x 150 mm)
- GND8 Hard (0.9) / GND8 Soft (0.9) / GND8 Reverse (0.9) / (alle 150 x 170 mm)

Da ich meistens am Meer oder am Wasser fotografiere, hat sich für mich die Filterstärke (0.9) gut bewährt. Ferner sind die Filter in den entspechenden NiSi Boxen untergebracht und ich nutze auch das Reinigungs-Kit von NiSi.

In der Bildbearbeitung ist ja heute extrem viel möglich und auch Helligkeitsunterschiede lassen sich gerade bei RAWs erstaunlich gut ausgleichen. Ist da das Ergebnis, das man mit Filtern erzielt, wirklich noch so viel besser?

Eine sehr gute Frage! Ich sage mal 50-50. Bei vielen Aufnahmen ist bei vernünftiger Belichtung eine ausschließlich digitale Entwicklung durchaus ausreichend. Andererseits gibt es genau so viele Situationen, wo man ohne Filter oder ggf. HDR-Belichtungen nicht auskommt. Speziell bei Langzeitbelichtungen geht es aber dann oft nicht mehr ohne Filter.

Gibt es bestimmte Voraussetzungen bei der Verwendung von Graufiltern, die die Chancen auf ein spektakuläres Foto erhöhen (z.B. bestimmte Himmelsfarben, Sonne kommt von einer bestimmten Seite, Sonnetage oder Wolkentage, Lichtstimmungen nach einem Gewitter, besser morgens oder abends, bewegtes Wasser o.ä.)?

Die Ergebnisse hängen oft vom persönlichen Geschmack ab. Am Meer kann eine spektakuläre Aufnahme in der Brandung ebenso fesselnd sein, wie eine extreme Langzeitbelichtung. Eine bestimmte Lieblingsstimmung habe ich nicht unbedingt, da ich sehr gerne experimentiere. Allerdings ist nun mal morgens oder abends das Licht ja meist am besten. Ebenfalls fotografiere ich sehr gerne Nachts. Klasse sind natürlich auch Wolken, die von unten angestrahlt werden und dann in verschiedenen Rottönen leuchten.

Wie gehen Sie beim Fotografieren vor? Planen Sie Ihre Aufnahmen, indem Sie zum Beispiel die Location vorab besuchen, indem sie schon im Vorfeld optimale Fotopositionen suchen oder indem Sie auf ideale Wetterbedingungen warten? Oder entstehen Ihre Fotos eher spontan aus der Situation heraus?

Auch hier gilt für mich wieder 50-50. Wenn ich die Gelegenheit habe, macht ein geplanter Trip, bei dem ich noch relativ sicher das Wetter einschätzen kann, in vielerlei Hinsicht Sinn.
Aber oft gibt es auch spontane Ideen bzw. Touren und auch im Urlaub muss man oft mit den Bedingungen auskommen, die grade vorherrschen. Das sind leider nicht immer nur die besten. Wenn ich zuhause in Deutschland ein Motiv möchte, das schnell erreichbar ist, bin ich aber oft sehr pingelig und fahre nur los, wenn ich mindestens zu 80% sicher bin, dass es sich auch lohnt.

Inwieweit bearbeiten Sie Ihre „Filterbilder“ hinterher noch mit Lightroom oder Photoshop?

Wenn ein Foto unter möglichst guten Bedingungen gemacht wurde, muss ich in LR und PS meistens kaum etwas bearbeiten. Meist nur Objektivkorrektur, Optimierung von Weiß- und Schwarzpunkt, Kontrast und Schärfe, solche Sachen eben.
Oft ist aber auch mehr Bearbeitung nötig. Helligkeitsausgleich, wenn z.B. ein Berg oder Baum in den Verlaufsfilter hineinragt. Ebenfalls kann auch ein zusammenrechnen von HDR oder Panorama inkl. Bearbeitung länger dauern. Auch Retusche von störenden Elementen (z.B. Müll usw.) ist oft Bestandteil der Arbeit. Und schließlich: ist die Stimmung eines Bildes nicht ganz so, wie ich die Situation beim Fotografieren empfunden habe, dann arbeite ich auch in diese Richtung nach.

Können Sie unseren Lesern noch ein paar Tricks verraten?

Was ich für sehr wichtig halte, auch wenn es im Eifer des Gefechts oft schnell gehen muss: Immer das Histogramm im Auge behalten! Ansonsten kann ich nur den Tip geben, den ich immer gebe: Üben, üben, üben! Sowohl, was die Technik angeht als auch sein Auge zu schulen. Auch einfach mal die Natur ohne die Kamera genießen. Einigermaßen auf dem Laufenden bleiben, was die aktuellen Entwicklungen in der Fotografie angeht und viel Austausch mit anderen Fotografen halte ich ebenfalls für sehr wichtig.

Wo fotografieren Sie am liebsten?

Am Meer!!!

Was sind Ihre nächsten anstehenden Projekte?

Dieses Jahr war bis jetzt schon ganz gut. Ich war im Januar in Portugal, im März auf Lanzarote und im Mai in Nordspanien. Im Juli geht es auf einen Road-Trip durch Nordfrankreich. Irgendwann dieses Jahr soll es auch noch in die Dolomiten gehen. Aber ab August gibt es noch keine festen Termine.

Bieten Sie auch Workshops an?

Ich biete generell auf Anfrage Workshops an, hat bis jetzt immer Spaß gemacht. Im Moment stehen für Workshops noch keine aktuellen Termine an.

NiSi Filter in der Anwendung

Hier sieht man sehr gut die ausgewogene Belichtung, die ein GND-Filter ermöglicht. Durch den Polfilter werden die Spiegelungen auf dem Wasser, aber auch auf den Steinen minimiert, was zu einem schöneren Kontrast des Bildes führt.

"EL Bufadero De La Garita"
Gran Canaria / Spanien
Canon Deutschland 5D Mark III + Canon EF 16-35mm f/4L IS USM
NiSi Filters Holder V5 + Polarizer + GND8 Reverse (0.9)
© fl Design | Frank Leinz

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